Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland
Zweig am Rudolf Steiner Haus
Mittelweg 11 – 12, 20148 Hamburg

Ein Zweig am Baum einer weltweiten Gesellschaft

Mittwoch am Mittelweg

Anthroposophie in Hamburg. Unter dem Titel Mittwoch am Mittelweg veröffentlichen wir Veranstaltungen zu Spirituellen Themen und Zeitfragen aus der Sichtweise der Anthroposophie. Diese Veranstaltungen sind kostenfrei, dennoch ist eine Spende im Körbchen am Ausgang erwünscht.

 

Alle öffentlichen Veranstaltungen, insbesondere die Theateraufführungen, sind wegen der Corona-Pandemie in der bisherigen Form untersagt und daher abgesagt.

Wir führen, als wissenschaftliche Weltanschauungsgemeinschaft, die kommenden Mittwochabende als Veranstaltung nur für Mitglieder, auf der Grundlage der Hamburger Verordnung zur Eindämmung der Pandemie, Teilbereich 4 § 11, durch.

Die bisherigen Verfahren und die AHA-Regelung bleiben unverändert bestehen.

Die soziale Frage aus dem Gesichtspunkt der Ökonomie

Die Anthroposophische Gesellschaft hat keine politische Agenda, aber viele Anthroposophen glauben an die Macht der Ideen. Für sie steht hinter den politischen Auseinandersetzungen ein geistiger Kampf. Rudolf Steiner hat 1919 versucht, seine sozialen Ideen ins praktische Leben einzuführen. Er musste das 1922 abbrechen. Im selben Jahr gab er für Studenten einen Kurs über Nationalökonomie (GA.340-41).
Sein Ansatz war schon global: „Sie können nur die ganze Erde als Wirtschaftskörper mit einem Organismus vergleichen. Das müsste beachtet werden. Das ist mit Händen zu greifen, seit wir Weltwirtschaft haben, dass wir die einzelnen Staaten nur mit Zellen vergleichen können. Die ganze Erde, als Wirtschaftsorganismus gedacht, ist der soziale Organismus.“ (GA. 340, S.22)

Weltweit wächst das Unbehagen an den sozialen Verhältnissen, an dem Auseinanderklaffen der Einkommen, an der Ausnutzung der Arbeitskräfte, an dem überbordenden Einfluss der Kapitalmächte. Wer die sozialen Verhältnisse neu denken will, muss sich zunächst gesunde Grundbegriffe anhand der Beobachtung der wirtschaftlichen und sozialen Vorgänge verschaffen. Welches Licht die neuen Begriffe Rudolf Steiners auf die sozialen Erscheinungen werfen können, werden die offenen Zweigbegegnungen zeigen.
Rolf Speckner

Mittwoch, 8. Dezember 19.30 

Was ist Geld und welche Auswirkungen haben Geldordnungen auf die Gesellschaft?
Wie kann durch einen gesetzlichen Rahmen für das Geldwesen die Macht der Finanzmärkte beschränkt werden? (Z.B. durch die Alterung des Geldes)
Welche positiven Beispiele kennen wir und wie ist eine Beteiligung möglich? Worauf kommt es im Sinne einer menschengerechten Betriebsverfassung an? (Siehe auch Rudolf Steiner, Kernpunkte, 3. Kapitel)

Referat und Gespräch mit Johanna Keller, Ernst Schuberth und Rolf Speckner

Der Vortrag von Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum (Dornach) wurde leider  wegen Krankeit abgesagt

Mittwoch, 15. Dezember 19.30
Deformation des Sozialen – Aufforderung zur gegenseitigen Hilfe.
Vortrag von Kai Ehlers, Publizist und Russlandkenner (Hamburg)

Mittwoch, 22. Dezember 18.00          abgesagt
Oberuferer Paradeis- und Christgeburtsspiel
Cumpanei: Mitglieder aus mehreren Hamburger Zweigen
Leitung Veronika Willich
Eintritt frei, Spenden erbeten

1.Januar Festlicher Jahresbeginn 15.00 -19.00
Das Thema wird in diesem Jahr die Individualität sein, von der wir unter den Namen Elias, Johannes, Raffael und Novalis schon viel gehört haben. Neben künstlerischen Beiträgen werden zwei Darstellungen von Alfred Kon und Rolf Speckner stehen.