Veranstaltungen

Mittwoch am Mittelweg

Anthroposophie in Hamburg. Unter dem Titel Mittwoch am Mittelweg veröffentlichen wir Veranstaltungen zu Spirituellen Themen und Zeitfragen aus der Sichtweise der Anthroposophie. Diese Veranstaltungen sind kostenfrei, dennoch ist eine Spende im Körbchen am Ausgang erwünscht.

Aufgrund der Verordnung werden alle Veranstaltungen bis auf Weiteres ausfallen.

 

Liebe Freunde, liebe Interessenten,
die nächsten Mittwoch-Abende werden wir mit einer neuen Reihe beginnen. Da die Vorträge zu dem Thema „Die soziale Frage aus dem Gesichtspunkt der Ökonomie“ wegen der Pandemie noch nicht stattfinden können, hat Rolf Speckner, der diese Reihe organisiert hat, folgenden Gesprächsabende für die Zoom-Konferenz geplant.

1.Abend 14.4. „Aufruf an das Deutsche Volk und an die Kulturwelt“, In G.A. 24, aufl. 1961 S. 418-424.

2.Abend „Die Dreigliederung des sozialen Organismus, eine Notwendigleit der Zeit“ dito G.A. 24, S.15-21.

3.Abend „Freie Schule und Dreigliederung“ , dito S.35 -44.

4.Abend „Arbeitsfähigkeit, Arbeitswille und dreigliedriger sozialer Organismus.“ ditoo S.48 – 52.

Da einige Teilnehmer mit der Einwahl zur Zoo-Konferenz am Mittwoch Abend Schwierigkeiten hatten, habe ich ein neues Passwort vergeben und lege die Zugangsdaten hier noch einmal bei:

Meeting-ID: 889 5175 3799
Kenncode: Mittelweg

Mit herzlichen Grüßen
Joachim Heppner

Link zu dem Buch:  GA24
AUFSÄTZE ÜBER DIE DREIGLIEDERUNG DES SOZIALEN ORGANISMUS
UND ZUR ZEITLAGE 1915-1921

Kopieren Sie die folgende Zeile und fügen diese im Browser ein.

http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA027.pdf 

Die soziale Frage aus dem Gesichtspunkt der Ökonomie

Die Anthroposophische Gesellschaft hat keine politische Agenda, aber viele Anthroposophen glauben an die Macht der Ideen. Für sie steht hinter den polit. Auseinandersetzungen ein geistiger Kampf. Rudolf Steiner hat 1919 versucht, seine sozialen Ideen ins praktische Leben einzuführen. Er musste das 1922 abbrechen. Im selben Jahr gab er für Studenten einen Kurs über Nationalökonomie (G.A.340-41). Sein Ansatz war schon global:
„Sie können nur die ganze Erde als Wirtschaftskörper mit einem Organismus vergleichen. Das müsste beachtet werden. Das ist mit Händen zu greifen, seit wir Weltwirtschaft haben, dass wir die einzelnen Staaten nur mit Zellen vergleichen können. Die ganze Erde, als Wirtschaftsorganismus gedacht, ist der soziale Organismus.“ (G.A. 340, S.22)
Weltweit wächst das Unbehagen an den sozialen Verhältnissen, an dem Auseinanderklaffen der Einkommen, an der Ausnutzung der Arbeitskräfte, an dem überbordenden Einfluss der Kapitalmächte. Wer die sozialen Verhältnisse neu denken will, muss sich zunächst gesunde Grundbegriffe anhand der Beobachtung der wirtschaftlichen und sozialen Vorgänge verschaffen. Welches Licht die neuen Begriffe Rudolf Steiners auf die sozialen Erscheinungen werfen können, werden die offenen Zweigbegegnungen bis zum Sommer zeigen. Rolf Speckner

Warum arbeiten wir eigentlich? Können wir nicht alle tun, was wir am liebsten tun möchten?
Einleitung in das Thema von Kai Ehlers,
Publizist und Russlandkenner (Hamburg)

Einkommen ohne Gegenleistung? Wo ist es berechtigt? Wo nicht?
Einleitung in das Thema von Rolf Speckner, Schriftsteller und Dozent

Was ist der Unterschied zwischen Real- und Finanzwirtschaft?
Einleitung in das Thema von Heidjer Reetz, Sozialwissenschaftler und Energietechniker (Hamburg)

Was ist und wie entsteht Geld? Brauchen wir neue Regelungen des Geldwesens? Wie könnten sie aussehen?
Einleitung in das Thema von Prof. Dr. Ernst Schuberth,
Autor zweier Bücher zur Wirtschaftskunde in Waldorfschulen

Kaufen – Leihen – Schenken. Welche Geldprozesse sind wo berechtigt? Welche Bedeutung kann das Altwerden des Geldes haben?
Einleitung in das Thema von Prof. Ernst Schuberth, Professor für Didaktik der Mathematik, Gründer des Waldorflehrerseminars Mannheim

Wie kann die Preisbildung gestaltet werden, dass der Preis von allen Beteiligten als gerecht empfunden wird?
Einleitung in das Thema von Heidjer Reetz, Sozialwissenschaftler und Energietechniker (Hamburg)

Die Entflechtung von Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Kulturleben. Welche Aufgaben hat der Staat gegenüber der Wirtschaft?
Einleitung in das Thema von Stephan Eisenhut, Redakteur der Zeitschrift „Die Drei“, Frankfurt

Mittwoch 2. Juni 19.30 Uhr

Initiativen zu einer gerechten neuen Sozialgestalt. Weltweite Bemühungen um eine gerechte Wirtschafts- und Geldordnung
Vortrag Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Dornach (angefragt)

Mittwoch 9. Juni 19.30 Uhr

Deformation des Sozialen – Aufforderung zur gegenseitigen Hilfe
Vortrag von Kai Ehlers, Publizist und Russlandkenner (Hamburg)

 

Mittwoch 16. Juni 19.30 Uhr

Wie der Christus uns die neue Gemeinschaft als Heilung vermittelt. Wahrnehmen und Schauen
Vortrag von Oliver Reichelt

Mittwoch 23. Juni 19.30 Uhr

Johanni-Feier mit Musik, Sprache, Eurythmie
Gäste sind herzlich willkommen!
Organisation: Frederike von Dall´Armi
Donnerstag 24. Juni. 18:30-21 Uhr (mit Pause)
Mit den Jahresfesten bewusst leben
Seminar zu Johanni mit Oliver Reichelt

 

Montag 28. Juni 18 Uhr

Elise und Erna Wolfram:
Leben im Umkreis Rudolf Steiners
Zum Erscheinen ihrer Biografie im Mai 2021
Buchvorstellung von Rolf Speckner, Schriftsteller und Dozent

Mittwoch 30. Juni. 19.30 Uhr

Christus und das Leben der Erde
Vortrag von Maria Schulenburg, Schauspielerin und Dozentin, Hamburg

Mittwoch 7. Juli 19.30 Uhr

Der Krieg ist der Vater aller Dinge
Die produktive Einbildungskraft bei Goethe und Novalis.
Vortrag von Tarik Özkök, Priester der Christengemeinschaft